.
Ja, ich habe es auf mich genommen. Ich habe alle der folgenden Handys aufs Härteste
getestet, um Dich, liebeN BesucherIn, mit realistischen Testergebnissen zu beglücken!
.
Im Test-Labor befindlich: BlackBerry 7100v DAS Managerspielzeug 2005! Absolutes Muss! Der kanadische Hersteller RIM (Research In Motion Limited) revolutioniert die Monokultur von Nokia in Manager-Kreisen: Mit den hässlichen, klobigen Dingern, die nur eines perfekt können: E-Mails in Echtzeit zu empfangen und mit der klitzekleinen Daumentastatur zu beantworten, haben wir nun nirgends mehr Ausreden, ein Mail nicht gelesen zu haben.... Es gibt bereits aus Medizinerkreisen die Forderung, die Länge der Antwort-Mails auf 50 Zeichen zu begrenzen, da sonst die Daumen zu schmerzen beginnen. Man kann damit natürlich auch telefonieren, SMSn und so weiter, auch eine Synchronisierung mit dem Terminkalender in der Firma ist machbar. Kamera hingegen ist Fehlanzeige, ebenso MP3-Player oder so - alles Features für Kinderspielzeuge. Das ganze Gerät greift sich aber ziemlich billig an, kein Vergleich mit einem hochwertigen SonyEricsson oder Nokia. Für den Benutzer toll, für den Betreiber ein teures Vergnügen: RIM läßt sich jede Lizenz für die "push-technology" teuer bezahlen, auch der Netzbetreiber nimmt für die permanente GPRS-Datenanbindung einen satten Aufpreis der Grundgebühr, dazu kommen noch Kosten für die gestiegenen Datenvolumina. Aber in Managerkreisen wird dananch nicht einmal ansatzweise gefragt..... Für das Test-Labor vorgesehen: Endlich UMTS-Handys, aber derzeit rückt die Dinger noch keiner heraus. Der UMTS-Ausbau soll noch zu wünschen übrig lassen und der Übergang zwischen GSM und UMTS soll bisweilen zu einem Gesprächsabbruch führen. Weiters sind die Geräte so groß und so stromfressend wie die ersten D-Netz-Geräte anno 1992. Weiters bereits im Testlabor eingelangt, aber noch nicht eingebaut: Das legendäre Blaupunkt "Radiophone" - die Kombination aus Autoradio und Mobiltelefon. Test abgeschlossen:Testjahr 2005
Siemens SX1Siemens baute mit dem SX1 ein sehr interessantes Gerät: Symbian Software, Bedienung durch einen großen Knubbel, schönes großes Display mit mittelmäßiger Kamera. Das Gehäuse ist ziemlich breit und nicht mal so dünn, wie man auf Grund der Breite meinen würde. Der Höhepunkt ist aber die Position der numerischen Tasten: 1 bis 5 links vom Display, 6 bis 9 rechts vom Display. Wer damit versucht, eine Telefonnummer oder gar ein SMS einzutippen, wird ziemlich bald entnervt aufgeben, so ungewohnt ist diese Tastenposition. Auch der Akku ist eher schwach, aber das hat vermutlich einen direkten Zusammenhang mit dem großen Display. Gesamturteil: Nur für Leute brauchbar, die ausschließlich angerufen werden!Testjahr 2004
Nokia 6230Schönes, handliches Handy, mit dem unten beschriebenen T610 durchaus vergleichbar. Vorteile: Die Kamera ist besser und man kann eine Memory-Card einlegen. Nachteil: Die Tastatur ist sehr klein, da hilft auch das schöne gummiartige Material (das selige 6150er lässt grüßen!) nicht viel. Weiters ist der Stromverbrauch sehr hoch, Hardcore-User (ja, Du, lieber Philip, bist gemeint) müssen jeden Tag ans Ladegerät! Auch die neuerdings unvermeidliche Taste für den teuren Aufbau einer direkten Verbindung ins Internet ist natürlich vorhanden. Gesamturteil: Schön, aber ein 6310i ist fürs Geschäftsleben die bessere Lösung. Vodaphone UMTS-KarteDie relativ unspektakuläre UMTS-Gesamtlösung für das Notebook: Einstecken, CD einlegen, Treiber installieren, ins Internet einsteigen - fertig. Download-Rate: Logischerweise abhängig vom Netzausbau, die angezeigten Werte sind aber reine Phantasie. Funktioniert klaglos und in der Praxis mindestens doppelt so schnell wie eine GPRS-Karte. Urteil: Sehr empfehlenswert! SonyEricsson P900 Der Nachfolger des P800 - siehe weiter unten. Die Aufnahme ins Testlabor geschah mehr unter Zwang, da ich vom 800er traumatisiert war. Die Neugierde siegte aber doch und nun bin ich begeisterter Benutzer! Die unten bemängelten Punkte wurden behoben, das Gerät wurde handlicher und auch eine Spur robuster. Die Bedienung mit dem Stift funktioniert jetzt toll und die Kamera macht (für Handyverhältnisse) gute Bilder. Der Akku beeindruckt mich immer wieder: Eine volle Woche im Business-Dauerstress! Das Betriebssystem (Symbian OS) ist sehr stabil, das Gerät funktioniert seit fünf Monaten ohne einen Absturz. Sämtliche gängigen Verbindungen (GSM, GPRS, BlueTooth, Infrarot, USB, MemoryStick) sind vorhanden. Das Display ist klar und hell und die Klingeltöne (MP3-Files) sind lustig. Die Verwendung als E-Mail-Client funktioniert nach einigen Telefonaten mit der A1-Hotline auch, man muss nämlich die "Live"-Einstellungen von der Homepage www.a1.net auf das Handy schicken, dann funktioniert die GPRS-Kommunikation. Der Lieferumfang ist beeindruckend: Dockinstation, Reserve-Stift, Tasche und Ohrstöpsel sind neben den Standard-Utensilien auch dabei. Gesamturteil: Ein einfach tolles Business-Werkzeug, das auch den Timer (egal ob Papier oder Palm) locker in die Tasche steckt, weil man es wirklich immer dabei hat! Nokia N-Gage Die eigentümliche Kombination aus: Handy, MP3-Player, Playstation und Radio. Lustiges Gerät, nur etwas unhandlich. Der Akku ist gar nicht berauschend und zum Telefonieren muss man es (wenn man nicht die mitgelieferten Kopfhörer verwendet) ziemlich doof quer ans Ohr halten. Der Radioempfang funktioniert über die Kopfhörer und liefert gute Qualität. Die Auswahl der Verbindungstechnologien ist breit: GSM-Triband, GPRS, BlueTooth, Infrarot, Memory-Card und sogar ein USB-Kabel ist standardmäßig dabei. Zwei Spiele (Snowboard-Cup und Laura Croft) sind auf Speicherkarten dabei und ein ziemlich guter Zeitvertreib. Gesamturteil: Für Menschen, die alle Features brauchen und nicht mit mehreren Geräten rumlaufen wollen, eine gute Alternative, als reines Handy eher Schwachsinn. SonyEricsson T610 Niedliches, robustes, handliches Gerät ohne größe Schwächen. Die Kamera vollbringt natürlich keine Wunder, auch der Akku hat mit dem Farbdisplay schwer zu kämpfen, schlägt sich aber wacker. Empfang und Sprachqualität sind in Ordnung. Kritikpunkte: Ein kleiner Knopf auf der rechten Seite des Geräts, der sofort und ohne Rückfrage via GPRS eine Verbindung ins Internet aufbaut. Wer nicht über ein Datenpaket verfügt, verursacht damit sehr hohe Kosten. Auch verlockende Menüpunkte wie "Mehr Spiele" oder "Mehr Klingeltöne" bauen eine Datenverbindung auf, die mehrere Wochen später zu einem teuren Aha-Erlebnis mit der Telefonrechnung führt. Gesamturteil: Empfehlenswert. Nokia 5100 Das Zebrahandy! Nokia hat wieder Herz für die Outdoor-Freunde bewiesen: Ein kleines, feines Handy mit einer gummierten Außenschale und Farbdisplay. Polyphone Ruftöne, Taschenlampe, Stoppuhr, Lärmmessung, Abdeck-Kappe über den Steckern, eingebaute Freisprech-Einrichtung, Radio mit Kopfhörern, alles da und alles einfach knubbelig. Manko Nummer eins: Der Ein/Ausschalter ist ziemlich klein und praktisch nur mit einem Fingernagel zu bedienen. Der Praxistest bei einem richtigen Schmutzfink wird zeigen, ob dies nur mich aufregt oder andere auch. Manko Nummer zwei: Das Farbdisplay verursacht einen ziemlich hohen Stromverbrauch - der Akku gibt im Einsatz als Business-Handy nach zwei Tagen auf. Nach dem Auslaufen der 310er-Serie von Ericsson und nachdem Siemens die bisherige M-Serie nicht mehr als Robusthandy ausgelegt hat, ist dieses Gerät das einzige, welches die Attribute stoßfest, staubdicht, wasserdicht trägt.Testjahr 2003
SonyEricsson P800 Wieder eine der eierlegenden Wollmilchsäue! Das P800 kann einfach alles: Handy, Kamera, Organizer, Gamestation, MP3-Player, Dockingstation. Zu bedienen mit einem kleinen Stift wie die gängigen PDAs. Alles in einem trendigen Blau, wirklich ein Design-Genuß. Aber wie immer bei Geräten, die mehrere Funktionen vereinen: Telefonieren ist mühsam, sogar das Ein-Ausschalten ist mit vier Handgriffen ziemlich mühsam. (Ja, ich schalte Handys oft ein und aus, da ich im Auto das Handy abdrehe und mit dem Autotelefon arbeite). Im Telefonbetrieb ist es obermühsam, mit dem Stift oder einem Fingernagel die Telefonierfunktion auszuwählen und dann mit dem seitlich angebrachten Rädchen einen Nummer auszuwählen - eher ein Fall für den Schreibtisch. Die Kamera macht leidliche Bildchen, wer eine richtige Digitalkamera gewohnt ist, wird sich damit nicht zufrieden geben. Die Organizer-Funktion ist ganz brauchbar, aber syncronisiert nur mit Microsoft Outlook, keiner anderen E-Mail bzw. Terminsoftware. Gesamt: Für meinen Geschmack ist das Trum viel zu groß und zu schwer, kein Fall für die Hemd-Brusttasche, nicht einmal für die Gesäßtasche einer Jean. Wer so ein Teil nur zum Telefonieren will, der soll sich ein anderes Handy kaufen. Da ich mit einem analogen Timer (Zeitplanungs- System) herumlaufe, kann ich den Vorteil der Vereinigung der Geräte nicht nachvollziehen. Angabefaktor hingegen: hoch, aber das soll ja wirklich nicht entscheidend sein. Nokia 6310i Tri-Band-Version (US-tauglich) des 6310 - die ersten in den Farben silber auf silber, aber auch in schwarz / gold erhältlich. Wichtig ist die weiße Beschriftung der Tastatur, was wirklich ein Vorsprung gegenüber der schwarzen Beschriftung des 6310ers ist. Weiters guter Akku und ein weißes, sehr helles Display. Versuche mit GPRS sind mäßig erfolgreich via Kabel auf Win2000-Rechnern, aber mittlerweile gab´s nen Softwareupdate auf Version 5.1 und da geht auch Bluetooth besser. Interessant an dem Ding ist momentan vor allem, da es das letzte Gerät der Baureihe sein wird, die in den belieben Autoeinbausatz CARK 91 passt (51.., 61.., 62.., 71..). Wer so etwas hat und auch weiter verwenden will - zuschlagen, sonst heißt´s demnächst: neues Handy und neuen Autoeinbausatz ausfassen! Auch Akkus, Ohrstöpsl, Datenkabel - alles in Zukunft ein Fall für den E-Schrott. Nokia bringt zwar heuer 30 neue Modelle raus, aber nichts kompatibles. Das Gerät bereitet uns auf einen Austausch der Peripherie schon insofern vor, als zB Ohrenstöpsel, die nicht von Hr. Nokia gekauft wurden, nur sehr kurze Gespräche (1-3 Sekunden) erlauben. Das Zwischenurteil: Da mittlerweile 6310 und 6310i preisgleich sind, die klare Empfehlung, schon alleine wegen der weißen Tastaturbeleuchtung. Nokia D211 - Datenkarte Die Datenkarte aus dem Haus Nokia ist theoretisch eine gute Sache, um Daten von einem Laptop ins Internet zu bekommen und umgekehrt. Ein Eindringen in ein Firmen-Netz mit GPRS-Geschwindigkeit ist nur mit sehr hohem Aufwand (Tunneling, Firewalls....) möglich. Was noch nicht geht - man lese und staune: Telefonieren! Im Detail (zugegebenermaßen nur für Leute interessant, die die Karte auch probieren): Die erste Hürde ist es, die SIM-Karte richtig einzusetzten - Grüße in die Linzerstrasse - die habe ich aber auf Anhieb gepackt. (Lustig ist auch das Entfernen der SIM-Karte: ohne Kulli und viel Gefühl läuft nichts). Mein Win2000-Notebook hat die Karte auf Anhieb erkannt, aber der Treiber auf der mitgelieferten CD hat ihm nicht gefallen. Abbruch der Installation und Neuinstallation direkt von der CD - dann läufts. Man kommt dann in die Nokia-D211-Suite, in der man die vielen Funktionen der Karte (Wireless-Lan, GPS-Funktionen, SMSn...) verwalten kann. Dort wählt man die GPRS-Installation aus und versucht, eine Datenverbindung aufzubauen. (Das Programm bildet im Hintergrund eine neue DFÜ-Verbindung und versucht sich die Daten dazu direkt aus dem Verbund D211 und A1-Karte zu holen. Die Verbindung ist jedoch nicht immer transparent, durchstarten hilft - ist ja doch Windows). Das händische Nachbilden der DFÜ-Verbindung war nicht erfolgreich. Folgende Maßnahmen führten zum Sieg über die Karte: Servicepack beim W2k muß möglichst hoch sein, die A1-Karte muß möglichst frisch sein (mit einer neuen ging´s nämlich das erste Mal!) und der Überschmäh: Nicht die von A1 empfohlene Rufnummer (*99***1#) verwenden, sondern die alte Nummer: (*99#)! Weiters hilft es, den GPRS-Zugangspunkt händisch einzugeben: a1.net. (Anmerkung 2004: Im Ausland funktioniert GPRS bei einigen Partnernetzen, vor allem bei Vodaphone. Allerdings muß man hier unabhängig vom Handytyp die offizielle Einwahlnummer *99***1# verwenden, sonst geht nichts.) Wenn man das alles ausprobiert bzw. erfragt hat, dann pfeift die Karte ins Netz! Spaß in dem Sinn macht das ganze aber nur bedingt: Speed ist nicht besser als zB bei einem T68, dafür hat man beim Notebook einen schiachen Dübel rausstehen. Und wenn man dann noch mit einen älteren Notebook gesegnet ist, das eine schlecht geschirmte Leitung zu den eingebauten Lautsprechern hat, hört man jedes Bit reinpurzeln, bevor der Bildschirm es darstellt. Da hört des Vergnügen rasch auf, was man angesichts der "günstigen" Tarife auch die billigste Version ist. Wer GRPS benützen will, soll sich unbedingt ein Paket gönnen, sonst versurft man flugs 30 bis 50 Euro im Monat! Das Urteil: Mit einem modernen Handy am Notebook mit Bluetooth oder Infrarot ist man besser bedient, nur hat das halt den Nachteil, daß man beim Surfen nicht telefonieren kann. Dafür braucht die Datenkarte eine eigene Sim-Karte, die Kosten verursacht. Ericsson T68 Handys mit Joystick - Ja, das macht Spaß, aber nur wenn man mit Händen wie eine Hebamme gesegnet ist! Man kann dieses kleine Juwel von einem Handy sehr gut mit dem Knubbel steuern. GPRS wurde von der Mobilkom auf vehementen Druck hin eingerichtet, jetzt funktioniert das ganz gut. Erkennbar ist es an einem zweiten, gegenläufigen Balken oberhalb vom gewohnten Netzbalken. Tests in Kombination mit dem Laptop sind bereits durchgeführt, der Anschluß des Handy gelang erst mit dem USB-Kabel, nicht jedoch mit der seriellen Version. Die Vorgangsweise ist kurz gesprochen folgende: Download des Treibers für das Datenkabel (DCU-10 - Finger weg von der Original-CD!), Download und Installation der Kommunikations-Suite aus dem Internet (ca. 14 Mb), dann Aktivierung von Com4, weil nur 1 und 6 standardmäßig nach dem Handy abgegrast werden, und schon pfeift das Ding ins GPRS-Netz, gewußt wie. Abbrüche sind ein Fremdwort, der Speed ist nicht berauschend, aber brauchbar. Der Akku hält im Geschäftsbetrieb etwa zwei Tage, was auf Grund der Größe und des erhöhten Strombedarfes des Farbdisplays in Ordnung geht. Gut ist auch der Bildschirmschoner, der groß und deutlich die Uhrzeit anzeigt. Die Software und die Bedienung ist gut, Spiele sind spannend und mit Farbdisplay und Joystick wirklich lustig. Nach dem Update auf die i-Version (unterstützt MMS) fehlte allerdings das destruktive Ballerspiel, das schon am Commodore 64 so lustig war. Fazit: Ein schönens, stabiles, praktisches und leistungsfähiges Gerät, welches als Business-Handy maximal ein bißchen größer und damit etwas langandauernder sein könnte.Testjahr 2002
Nokia 6310 DAS Business-Handy für den Herbst 2001 (Ja, jetzt - Februar 2002 wurden die ersten Exemplare an die Händler ausgeliefert): Nokia-Standard + GPRS + Blauzahn oder "Bluetooth" wie unsere englischen Freunde diese Geschichte nennen, deren Sinn noch keiner so recht begriffen hat. Der erste Eindruck: Schwarz steht auf der Schachtel, gold ist aber die obere Hälfte, nicht wirklich dezent. Der zweite Eindruck: Ätsch - falsche SIM-Karte - funktioniert nur mehr mit den neuen SIM-Plus-Karten. Als wie beim S35 zurück an den Start und neue Karte ausfassen. Neuer Versuch mit neuer Karte: Toll, wie schnell das Gerät die auf der Karte gespeicherten Daten (Telefonnummern, SMSn) hervorholt. Das Gerät an sich ist etwas wuchtiger als das 6210er, aber nur im Display-Bereich, da es ja Zubehör-kompatibel ist. Weiterer Gutpunkt: Bei der Suche nach Telefonnummern über die Mitteltasten kann man auch mehrere Zeichen eingeben - mein Lieblingskritikpunkt am 6210er wurde also behoben. Schwach: Die Tasten sind zwar größer, aber nicht ordentlich gekennzeichnet - dunkelgrün! SMS-Schreiben wird so zum Ratespiel. Neu und auch bei Ericsson (T68) zu finden: Gesprächsabbruch nach genau einer Stunde - ein Eingriff in meine Intimsphäre! Die Handyhersteller wollen doch nicht sagen, daß sie den Netzbetreibern auch nur einen Euro ersetzt haben, den diese aufmüpfigen Konsumenten, die nicht aufgelegt haben, rückerstattet haben! Der Test wurde nach einer Woche durch Totalschaden des Gerätes (einfach tot ohne ersichtlichen Grund) abgebrochen. Nachwort (21. Dez. 2002: Die letzten Geräte wurden mit der Tastaturmatte der i-Version ausgeliefert d.h. graue Tasten mit weißen Ziffern - sie sind doch lernfährig!) Weiters sind die Farbmuster (schwarz / gold, rot / silber, beige / silber) nicht jedermanns Sache.Testjahr 2001
Ericsson R520m Das neu ultimative Business-Werkzeug von Ericsson: Größe eines R320, aber viel gefälligeres Design und ein ganzer Haufen toller Funktionen: WAP, GPRS, Bluetooth und ganz praktisch: eine eingebaute Freisprecheinrichtung, die erkennt, wenn man das Gerät von Tisch nimmt und ans Ohr hält und dann die Lautstärke neu einstellt! Das Manko dieses Gerätes ist einfach die Größe, besonders die relativ große Antenne. Für Leute, die viel Handy in der Hand brauchen, eine unbedingte Empfehlung. Akku und Zubehör ist kompatibel mit T28, T39 usw. Nokia Communicator 9210 Die neue Keksdose ist da! Jetzt mit 1800 Mhz, damit können nun one & telering auch ins Keksgeschäft einsteigen. Das Display ist in Farbe, das Betriebssystem ist neu (EPOC). Eine gute Kiste, die alles kann, aber nichts wirklich gut. Das einzige, das mir nach dem Test abgegangen ist, war die tolle Freisprecheinrichtung - einfach aufklappen und reden, besonders praktisch beim Abhören der Mobilbox. Surfen macht nicht wirklich Spaß, weil GPRS erst in der nächsten Version kommt und weil es keine Homepages gibt, die auf so kleine Bildschirme angepasst sind - da nutzt es auch wenig, daß er gestochen scharf ist. Faxen funktionierte gut, emailen auch. Motorola Timeport 260 GPRS Das erste funktionstüchtige GPRS-Handy. Ja, jetzt ist es endlich im Testlabor eingelangt, aber auch zwei Besuche beim Onkel Doktor (Motorola) haben die GPRS-Funktionen nicht verbessert. Tests nach 6 Monaten eingestellt. Am besten funktionierte es am Anfang, lobenswert muß man hier erwähnen, daß im Lieferumfang ein vernünftiges Datenkabel enthalten war, welches die wackelige Infrarotgeschichte als Fehlerursache ausschloß. Das Handy an sich ist durch die Farbgestaltung (silber) sehr auffällig, die restlichen Qualitäten entsprechen dem unten erwähnten 7089. Ericsson T65: Schnuckelig! Das Wort beschreibt das neue T65 ab besten. Hohe Sympathiewerte kennzeichnen den flacheren, aber etwas breiteren Konkurrenten des Nokia 8210. Aber durch die höhere Breite konnte ein riesiges Display verwirklicht werdern, das dem eines Business-Handys nicht nachsteht. Gewicht, Akku, Design, Sound, Ringtones - alles auf einem Top-Level. Interessant ist, daß es kein Akku-Fach mehr gibt, sondern daß das Gerät verschraubt ist. Den SIM steckt man in eine Lade am oberen Ende. Das erste Ericsson- Handy, das keine externe Antenne mehr hat - wird sicher ein Renner werden! Ericsson T39: Das erste Nicht-Motorola-GPRS-Handy, sieht von der Ferne aus wie der Nachfolger des T28. Akku gut, zwar der selbe wie im T28, aber scheinbar konnte man dem Telefon einen schlaueren Umgang mit dem Strom beibringen. Software neu und gut, aber obacht: man muß alle Nummern von der SIM-Karte aufs Handy laden - will nicht jeder. Klingeltöne: Sie lernen nur langsam.... Lektion angekommen: Hintergrundbilder, auch zum Versenden, natürlich nicht Nokia-kompatibel. Lustig, aber am Anfang irritierend: Der Bildschirmschoner, der erst verschwindet, wenn man die Klappe (überigens ohne Fingernagelverriegelung) aufmacht. GPRS: Leider derzeit Fehlanzeige, da das Testgerät von .max war und damit in keinster Weise mit dem Mobilkom-Netz gprsn wollte. Weitere Tests in diese Richtung sind zu befürchten. Motorola 7089 Das erste Triple-Band-Handy - damit auch für Ausflüge in die USA geeignet. Das Urteil: Gute Akkuleistung, so lange man nicht lange spricht, starker Vibrator -zugleich auch die beste Verständigung, daß ein Anruf eingeht, weil die Klingeltöne furchbar sind. Spitzen Sprachqualität, aber furchtbare Software. Haptik: Gut, Handlichkeit: eher nicht so berauschend. Ein eigenes Kapitel ist die Tastensperre: Zum Aktivieren drückt man die *- und die #-Taste gemeinsam. Wie nimmt ein 2jähriger ein Handy in die Hand? Genau so .... Daher Gesamturteil: Wer die Triple-Band-Funktion nicht für häufige Ausflüge in die USA (bei denen die Firma die Roamingkosten trägt) braucht, ist mit einem normalen Nokia besser bedient. Siemens M35 Der Siemens-Beitrag zum Outdoor-Wahn! Das M35 wird in einer Blechbox ausgeliefert, zumindest in der Xcite-Edition von A1. Die Erste Hürde besteht darin, das Handy aufzubekommen. Auf der Rückseite befindet sich eine Schraube, die am Besten mit einer Münze (die italienischen 500-Lire-Stück, ihr wisst schon - die mit den zwei Metallen) haben sich als perfektes Werkzeug herauskristallisiert - am Testende fiel mir aus der Packung das "Bordwerkzeug" entgegen - Siemens liefert also auch eine Plastikmünze mit. Die ist auch sicher besser, da dann die Plastikschraube, die bei der Konkurrenz aus Metall besteht, sicher länger hält.Nun kommt Hürde zwei: Als langjähriger A1-User hat man vielleicht noch keine SimPlus-Karte? Dann zurück zum Start und neue Karte ausfassen! Sonst geht nämlich gar nix! (Gilt möglicherweise auch für die S35 - wird noch abgeklärt.)
Nun zum Gerät selber: Siemens pur, abgrundtiefe Menüs, effizienter Vibrator, grausliche Klingeltöne, guter Akku, keine Infrarot-Schnittstelle. Sonst: Klein, handlich, gut zum Angreifen, das Display ragt jedoch völlig ungeschützt aus dem Gerät und wird im Heavy-Duty-Einsatz nicht lange ohne Kratzer überleben. Und da sind wir schon beim Kernthema: Seinem Anspruch als Out-Door-Handy wird es meiner Meinung nach nicht wirklich gerecht, da zB die eingebauten Dichtungen eher an Verhütungsmittel erinnern, so labrig sind sei. Nokia und Ericsson (siehe weiter unten) haben da ganz anderes vorgelegt, ebenso ist beim Siemens keine Rede von einem besonderen Schutz der Membrane (dafür klingt´s natürlicher - aber alles kann man nicht haben). Auch haben die nordischen Marktbegleiter (hab ein neues Lieblingswort, von .max aufgeschnappt) nicht nur eine hauchdünne Gummischicht, sondern wirkliche Stossfänger aufgetragen. Urteil daher: Mehr Schein als Sein, dafür aber pothäslich.
Nokia 6250 Das Handy für den Working-Class-Hero! Scherz ins Eck: Nachdem die Standard-Nokia-Modelle (6150 u.Ä.) nach ein bis eineinhalb Jahren intensiver Benutzung das Zeitliche segnen, hat sich Nokia dazu durchgerungen, eine stabilere Version zu bauen. Eine, die runterfallen kann, der Staub nichts ausmacht und die auch ein paar Spritzer Wasser abkriegen kann. Herausgekommen ist das 6250, eine ziemlich klobige Version des 6150, mit neuester Software, brauchbarer Infrarotschnittstelle, Virbra- Call, integrierter Antenne. Desingpreis wird das Ding keinen kriegen, braucht es auch nicht, da es aufgrund der Abmessungen hauptsächlich den Weg in abgrundtiefe Werkzeugkisten finden wird. Wer so etwas nicht wirklich braucht, wird es sich nicht antun, nichteinmal wegen des lustigen neuen Gags der Lärmmessung. Gut ist die ausgereifte Halterung für einen Gürtelklipp (da kann nix mehr ausreißen), weniger gut ist der blecherne Klang des Trums aufgrund der wasserabweisenden Membran des Lautsprechers. Kompatibel mit den bisherigen Nokia-Modellen ist nur Ladegerät und Ohrstöpsel, nicht jedoch Autoeinbausatz.Testjahr 2000
Ericsson R310s Das "Breitschwanz-Handy" - eine abgespeckte Version der Machete R250s. Sehr handlich, robust, spritzwassergeschützt, staubdicht, sehr gute Akkuleistung (eine Woche Stand by!), Vibra-Call für dicke Winterjacken, echt stabile Halterung für Gürtelträger. Die Software ist von kleinen Bruder T28s und damit am neuesten Stand, sogar ein Tetris ist eingebaut - die Spieler sind leicht zu erkennen: sie halten das Handy quer... Ein eigenes Kapitel ist allerdings die Antenne: Breit, aus grauem Gummi, daher als Stoßfänger geeignet. Von Design her ist die von Ericsson als "Shark-Fin" definierte Geschichte aber eher eine Katastrophe. Vielleicht soll sie eine Outdoor-Komponente beinhalten: Die Rückseite ist konkav ausgeformt und kann daher als Löffel für Gulaschsuppen verwendet werden.... Nokia 6210 Der Nachfolger des 6150: Flacher, mit WAP, Vibra und ohne Antenne, dafür waren beim 6150er die Gummitasten hautfreundlicher. Software ist gleich(gut)geblieben, nur das Versteck der Mobilbox-Nummer wurde gewechselt und es gibt nur noch 3 Spiel zur Auswahl. Großes Plus: Zubehör-Kompatibiltät zu 51XX, 61XX und 7110. One-Hardcore-Benutzer können sich der HSCSD-Funktion (Kanal bündelung zur schnelleren Datenübertragung) erfreuen. Ericsson R380s Das Handy mit dem eingebauten Organizer! Ja, es hat einige Jahre gedauert, bis Ericsson einen wirklichen Konkurrenten zu Nokias Communicator (9110 bzw. 9110i, der derzeit verschleudert wird, weil der Nachfolger mit dem Farbdisplay bald kommt) auf den Markt gebracht hat. Das Gerät sieht von Außen wie ein großes Handy aus, hat auch die derzeit typische Riesenknolle von Antenne. In Brusttaschen macht es sich sicher nicht gut, weil zu schwer. Die Show beginnt aber, sobald man die Tastatur auf die Seite klappt. Sofort geht das Display auf Querformat und man findet eine übersichtliche Bedienungsoberfläche eines Organizers wie Palm oder Psion vor sich. Mit dem Psion hat es auch das Betriebssystem (EPOC) gemein. Man löst aus der Rückseite einen Zahnstocher aus Kunststoff und schon kann man heiter Termine verwalten, Mails und SMSn verschicken und wenn man dahintergekommen ist, daß man die Daten von der Sim-Karte importieren muß, kann man zu jeder Telefonnummer alle möglichen und unmöglichen Adressdaten ergänzen. Auch zwei Spiele sind vorhanden, muß ja seit 6150 sein. Faxen ist nicht vorgesehen, das kann der Communicator eindeutig besser. Im Großen und ganzen gelungen, nur ein bißchen klobig und die Scharniere, mit denen man die Tastatur ausklappt, sehen nicht sehr belastungsfähig aus. Wer alles auf einmal haben will, kommt derzeit um das R380 nicht herum. Alle anderen sind mit Timer und/oder Palm plus Handy besser unterwegs. Ericsson R320s Das momentane Ericsson Business-Handy: WAP, extrem flach, extrem leicht (unter 100 Gramm), alle Extras an Bord: Vibra-Call, Infrarot... Das Tippgefühl ist allerdings ein billiges durch die Plastik-Tasten mit sehr wenig Hub. Die Akkuleistung ist in Ordnung, die größten Kritikpunkte sind die obere Gehäusekante, die bei Dauertelefonaten auf das Ohr drückt und die langsame Software beim Eintippseln von SMSn. Siemens S35 Siemens versucht ja bekanntermaßen die Nokia-Ericsson-Monokultur auf breiter Basis zu sprengen, dies gelingt auch nach und nach. Die 35er-Familie (C=billig, S=Business, M=Machete) ist die monentane Antwort von Siemens auf alle Handy-Wünsche. Das S35 wurde getestet und bekam folgendes Urteil: Klein, lieb, handlich, typische Siemens-Software (=abgrundtiefe Menüstrukturen), man vergißt nie, daß man ein Gerät aus Kunststoff in der Hand hält. Gutes Display, aber ziemlich klein - ein Opfer der Gesamtgröße. Akku-Leistung: Unbekannt, aber gut, da der Prüfling dann meinen SIM verweigerte. Prädikat: empfehlenswert, wenns auf die Größe ankommt. Nokia 8850 Der Nachfolger des 8810-Klassikers, nun in Dualband und im trendigen Edelstahl-Look. Bekannt gute Software, stabile Infrarot-Schnittstelle, hohe Verwechslungsgefahr mit einem Feuerzeug ("Zippo-Handy") Akkuleistung ist ganz gut, man kommt drei volle Tage Standby aus, allerdings darf man da keine Minute telefonieren - was den Schluß nahelegt, daß dies kein Telefon, sondern doch eher ein Schmuckstück ist. Auch die Sprach-Qualität ist dementsprechend. Dafür muß es nicht jeder antatzen. Ericsson R250 Pro Die Machete unter den Handys: Gewicht: 300 Gramm, die ersten D-Netzgeräte waren so schwer. Software: Ericsson Standard wie 688 / 888, also ziemlich bieder. Highlights: Akkuleistung genial, hält eine Woche Normalbetrieb aus, damit erklärt sich auch das Gewicht. Weiters: eine tolle Freisprech-Einrichtung, damit man beim Arbeiten (=Schrauben, ....) beide Hände frei hat, um sich von einem Techniker am anderen Ende der Welt erklären zu lassen, was man tun soll. Das Gerät ist schußfest, wasserdicht bis zu einem Meter (telefonieren die Fische jetzt auch schon ? wie ist da unten die Netzversorgung ? konnte ich leider nicht testen, da ich nur eine Dusche und keine Badewanne habe.) Zusätzlich gibt´s eine ganz lange Antenne ("Boost- Antenne"), mit der zwar keine Verbesserung der Gesprächsqualität festgestellt werden konnte, die dafür aber das ganze Gerät endgültig unhandlich macht. Der Sinn kann nur sein, dem Ding eine martialische Funkgerät-Optik zu verleihen, die durch die Erinnerung an die Hüter der Ordnung eine sehr autoritäre Wirkung erzielt.Testjahr 1999
Ericsson T 28 S Futuristisches Design, gute Trage- und Sprach-Qualität, der Akku (Lithium-Polymer) könnte länger halten, mal sehen, wie lange die Klappe den Dauerbetrieb aushält. Leider nur für 10 Nummern ist Sprachwahl möglich. Nokia 8210 Diesem Gerät wurde der Eingang ins Testlabor verweigert, da in der Packung keine Stecknadel zur Bedienung der Tasten auffindbar war - nicht einmal für Hebammen-Hände wie meine. Nokia 7110 Das Objekt der Begierde, Präsentation im Mai 1999, Population in Österreich im Dezember 1999: 400 Stück, aber das beste Mobiltelefon meiner Erfahrung nach. Aktive Klappe, super Software, endlich eine brauchbare Infrarot-Schnittstelle, der WAP-Zeugs funktioniert jetzt auch ganz gut, aber man wird sehen, ob die Menschheit das braucht. (aber wer tipselte vor 4 Jahren SMSn ins Handy?) Gute Spiele, brauchbare Standby-Dauer, spitzen Sprachqualität, Vibra-Call Bosch Autotelefon Der Fehlkauf des letzten Jahrtausends. Lausige Sprachqualität, doofe Software, klobige Hörerschnur, bescheidene Sendeleistung, aber wahrscheinlich unkaputtbar. Sagem 7irgendwas Wahnsinn, was um ATS 500,- machbar ist: Gute Standby-Dauer, Vibracall, Mitschneide-Möglichkeit, teilweise mit Radio - mittelprächtige Sprachqualität und undurchschaubare Menüs. Nokia 3210 Wunderbares Gerät, tolles Design, versteckte Antenne (was nicht da ist, kann nicht kaputt werden) allerdings bescheidene Sendeleistungen und ein kratzanfälliges Display. Kein Gerät für Chip-Wechsler, da fast nur mit Schraubenzieher zu bewältigen. Sensationeller Marketing-Gag durch die vier eingebauten Standard-Grafiken, die nur von 3210ern oder höherwertigen Nokias (8850, 8210..) empfangen werden können. Ericsson SH 868 Das Schweizermesser unter den Handys - vor allem stabil, keine Überflüssigkeiten, Dualband-Telefonie pur. Neigt aber zu Verbindungsproblemen mit dem Akku. Nokia 9110 Dieses Gerät ist unter "Communicator" besser bekannt. Kann alles - Terminkalender, Kalkulation, Textverarbeitung, Spiele, sogar der Fernwartung von Unix-Servern wurder erfolgreich getestet. Nur beim Telefonieren glaubt man, eine Schachtel Kekse ans Ohr zu halten. Dafür ist Freisprechen bei aufgeklapptem Gerät möglich - nur nicht sehr lange, denn die Akkuleistung ist dem Anspruch als Büro-Allround-Könner nicht würdig. Ericsson T1018s Nachdem der Testkandidat sich auf Anhieb als defekt herausgestellt hat, wurden weitere Versuche gar nicht erst angestrebt - der echte Nachfolger der Strafe Gottes 628 - beide haben das Plastik-Chassis.Testjahr 1998
Nokia 6150 Die bekannte Spitzensoftware, Dualband, handlich, verläßlich, laffe IR-Schnittstelle - taugt nur zum Snake-Spielen. Hat den Sprung ins nächste Millenium im Gegensatz zum 888er geschafft. Aber: Um die Mähr ein für allemal aus der Welt zu schaffen: Im harten Alltagsbetrieb (Aktivtelefonie länger als 2 h am Tag) ist die Akkuleistung des Nokia nicht besser als das 888er. Mitsubishi MT320 Das erste Dualband-Handy unter ATS 2.000,-, mittelprächtig von hinten bis vorne: Sprachqualität, Größe, Akku-Leistung, Benutzerfreundlichkeit ist ein Fremdwort in der Bedienungsanleitung. Ericsson SH 888 Business-Standard 1999 - Dualband, stabile Infrarot-Schnittstelle, klassisches Design, aber ein bißchen schwer Zusatztipps: Der Akku muß Release R3b sein, dann schaltet sich das Gerät nicht von selber aus. Weiters Achtung bei der Freisprecheinrichtung HF 6600: Versionen vor 1999 (z.B. von 688ern) sehen nur kompatibel aus, es kann zu Rückkoppelungen kommen. Tausch der Steuereinheit ist bei guten Händlern gratis möglich. Nokia 8810 Das Juwel unter den Handys, ein bißchen filigran, ein jeder muß es antatzen, um ein paar Fingerabdrücke auf der Chrom-Hülle zu hinterlassen, lausige Standby-Dauer, aber ein mitgeliefertes Putztuch ! Das Ende der reinen 900er-Geräte, da hat Nokia ein letztes Mal gezeigt, was machbar ist. Nokia 6110 Spitzensoftware, handlich, verläßlich, aber nur Single-Band. Meines Erachtens der Anfang vom Ende der Ericsson-Dominanz Siemens S 10 aktive ein bißchen klobig, das erste Farb-Display, spitzen Sendeleistung, gute Standby-Zeit, Mitschneide-Möglichkeit, so häßlich, daß es schon wieder gut ist. Dank ausziehbarer Antenne auch in schlecht versorgten Gebieten noch funktionstüchtig. Unter Insidern auch "Schiller-Franzl-Handy" genanntTestjahr 1997
Ericsson GA 628 Business-Standard 1997 - das erste Handy unter ATS 5.000,-, allerdings hat es nur eine bescheidene Lebensdauer (ca. 1,5 Jahre) und ist mit Standard-Akku ein Hemden-Brust-Taschen-Töter Ericsson GH 688 Business-Standard 1998Testjahr 1996
Ericsson GF 788 Das damals kleinste GSM-Handy der Welt, allerdings gab´s nur eine geringe Sendeleistung Ericsson GF 388 Der GSM-Klassiker mit dem Deckel, allerdings keine Funktion in der KlappeTestjahr 1994
Ericsson GH 237 Das erste D-Netz-Handy unter 200 Gramm, meines lebt noch immer! Qualität hatte allerdings auch ihren Preis: Mit einem Reserveakku und einem Ladekabel (unabdingbare Erstausrüstung, sonst konnte man keinen Tag wegfahren) kostete das Ding ATS 18.000,- !Testjahr 1992
Motorola Autotelefon 7600 Als Mobiltelefonieren noch zwangsweise mit Autos verbunden war. Das Gerät kostete damals inklusive Einbau die Kleinigkeit von ATS 16.000,- ! Ich möchte den Firmen AVE, Oberndorfer und Strasser für die Ermöglichung vieler vergnüglicher Teststunden an dieser Stelle danken.